Sommerferiencamp 2016: „Bewegung, Aktion & Technik“ – ein voller Erfolg

Sommerferiencamp 2016: „Bewegung, Aktion & Technik“ – ein voller Erfolg

Wie schnell aus einer Gruppe mit 20  Kindern ein eingespieltes Team werden kann, zeigte sich im Rahmen des Sommerferiencamp 2016 unter dem Titel „Bewegung, Aktion & Technik“,  organisiert vom zdi Netzwerk cLEVer Bildungsregion Rhein-Wupper in Leverkusen und dem Außerschulischen Lernort :metabolon in der ersten Augustwoche in Lindlar. Als Partner holte man sich das zdi Zentrum investMINT Oberberg und das zdi Netzwerk MINT Rhein-Berg sowie zahlreiche lokale Partner und Unterstützer, wie die Kreishandwerkerschaft Bergisches Land, AVEA GmbH & Co. KG, Bayer 04 Leverkusen, die Energieversorgung Leverkusen, Currenta und andere an die Seite, die das Camp zu einem Highlight der Sommerferien werden ließen. Das Nachtquartier im Rahmen des einwöchigen Camps war dabei die Jugendherberge in Lindlar. Ein Querschnitt durch die Region, mit aktiven und spielerischen aber auch technischen und naturwissenschaftlichen Highlights – das war der Ausgangspunkt für das einwöchige Camp für Schülerinnen und Schüler zwischen 10 und 12 Jahren. Wie vielfältig die Region ist und welche spannenden Orte gleich „um die Ecke“ warten, war den Teilnehmerinnen und Teilnehmern gar nicht bewusst.

Der erste Tag hielt für die Gruppe unter der Leitung von Mitarbeitern des Kommunalen Bildungsbüros in Leverkusen sowie des Lernortes :metabolon bereits etwas Besonderes vor: Es ging auf große Tour durch den Chempark in Leverkusen, der von Currenta inklusive eines Besuchs im Schülerlabor ausgerichtet wurde. Zum Kennenlernen und Erkunden der Umgebung organisierte das Betreuer-Team am ersten Abend ein Lagerfeuer und gemeinsames Stockbrot-Backen.

Den Außerschulischen Lernort :metabolon erreichte die wissbegierige und bewegungsfreudige Truppe am 2. Camptag nach ihrem Fußmarsch von der Jugendherberge. Hier staunte die Gruppe nicht schlecht, als sich im Laufe des Weges der :metabolon-Berg vor ihnen auftat. Umso größer war nun das Interesse den Standort :metabolon zu erkunden. Zudem hatten die Mitarbeiter des Lernort-Teams noch einige Lern- und Aktionselemente zum Thema Energie vorbereitet, die den Kindern viel Spaß bereiteten. Die aufregende Nachtwanderung rund um die Jugendherberge sorgte an diesem Tag noch für die nötige Spannung und Aufregung. Der 3. Tag führte die Gruppe nach Wermelskirchen an die Große Dhünn-Talsperre. Das Wasserkompetenzzentrum:aqualon bot in eindrucksvoller Kulisse unter anderem die Untersuchung von Wasserlebewesen und die Erkundung der Talsperre. Im Anschluss daran ging es Schlag auf Schlag weiter: Nächster Stopp an diesem Tag war der Steinbruch in Lindlar, wo die Gruppe sich unter fachmännischer Leitung und regennass, aber voller Elan, auf Fossiliensuche begab. Zurück in der Jugendherberge feierten die Kids noch eine Pizza-Party, bei der sich jeder seine Wunsch-Pizza zusammenstellen konnte.

Am 4. Tag machte sich die Gruppe nochmals auf den Weg zum Projektstandort:metabolon. Im Holz-Klassenzimmer trafen sie auf die Ferienfreizeit der Stadt Radevormwald. Zusammen erforschten die Kinder nun die Schwimmfähigkeit ihrer aus Abfall gebauten Floße. Hier statteten der Landrat des Oberbergischen Kreises Jochen Hagt, der rheinisch-bergische Landrat Dr. Hermann-Josef Tebroke und der Schul- und Jugenddezernent der Stadt Leverkusen, Marc Adomat, den Kindern einen Besuch ab. In Begleitung zahlreicher Vertreter der lokalen Partner präsentierten die Kinder bereits erste Film- und Fotopräsentationen ihrer Erlebnisse im Rahmen des Sommerferiencamps, was die Anwesenden nicht schlecht staunen ließ. Munter ging es nach diesem Termin weiter zur GPS-Schnitzeljagd, organisiert von der Biologischen Station Rhein-Berg.

Am letzten Tag ging es für die Gruppe zunächst hoch hinaus: Im Klettergarten Birkenberg in Leverkusen gab es ein abwechslungsreiches Programm in Kombination aus Bogenschießen und Klettern. Nach der Mittagspause ging es, für die durch :metabolon-Berg und Klettertour nun höhenerprobte Gruppe, hinauf auf den EVL-Wasserturm, wo zum einen der Bezug zwischen der bereits erlebten Dhünn-Talsperre und dem Wasserturm hergestellt wurde und zum anderen der 360 Grad-Ausblick über die erkundete Region bestaunt werden konnte. Für die Teilnehmer endete der letzte Camptag mit einem weiteren Highlight: Die BayArena, Heimat des Bundesligavereins Bayer 04 Leverkusen und zudem Lieblingsverein zahlreicher Camp Teilnehmer, öffnete ihre Pforten für die Gruppe und auch für interessierte Eltern der Teilnehmer. Nach der großen Stadiontour und zahlreichen Blicken hinter die Kulissen musste sich die Gruppe trennen. Unzählige Erfahrungen wurden gemacht, Kontakte geknüpft und Freundschaften geschlossen. Nach ihren Erfahrungen und den Höhepunkten des Camps befragt, war für jeden der Teilnehmer etwas anderes das persönliche Highlight. Kollektives Fazit jedoch: „Nächstes Mal bin ich wieder dabei!“