Beim Workshop in der Stadtbibliothek Leverkusen wurden aus neugierigen Schüler:innen echte Medienprofis. Beim interaktiven Workshop drehte sich alles rund um die Frage: Wie entlarvt man Fakes im Netz?
Zuerst ging’s um Fake News: In einem spannenden Spiel erfuhren die Teilnehmenden, wie schnell sich Meinungen durch falsche Informationen beeinflussen lassen – und durften sogar auch selber Fake News kreieren. Dabei waren sich alle Teilnehmenden einig: Fake News können echte Konsequenzen haben, etwa bei Wahlen oder politischen Entscheidungen.
Nach der Pause tauchten die Jugendlichen in die Welt der Deepfakes ein. Sie lernten: Bildmanipulation gab es schon früher – bei historischen Aufnahmen wurde fleißig mitgerätselt. Doch heutige KI-Technologien machen Fälschungen nahezu perfekt. In praktischen Übungen erstellten die Teilnehmenden eigene Deepfakes und versuchten, zwischen echt und manipuliert zu unterscheiden. Fazit: Täuschend echt – und gar nicht so leicht zu durchschauen!
Zum Abschluss erhielten alle eine praktische Checkliste mit Tipps, wie sich Deepfakes erkennen lassen – darunter Hinweise zu Bild- und Tonqualität, auffälligen Bewegungen oder der Herkunft des Materials. Damit haben sie ein Werkzeug an der Hand, um künftig mit digitalen Inhalten sicherer und souveräner umzugehen.
📌 Der Workshop wurde von der Stadtbibliothek und dem lev-creation-lab organisiert – einer Plattform für junge Menschen, die Zukunftstechnologien wie KI, Robotik & Co. hautnah erleben und in eigenen Projekten umsetzen wollen. Gefördert durch das Land NRW und die EU im Rahmen des Pakt für Informatik.


